2015
2014
2013
2012
2011
2010
2009
2008
2007
2006
2005
2004

Berichte 2014

06.07. Lagerfeuer im Wald

Am vergangenen Sonntag wurde die Friedrichsfelder Feuerwehr um 8:14 Uhr zu einem Waldbrand auf den Waldspielplatz in Richtung Rheinau alarmiert. Vor Ort fand man, zusammen mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr, ein wildes Lagerfeuer / Grillfeuer vor, das glücklicherweise sofort gelöscht war.

Wir nehmen diesen Vorfall zum Anlass kurz auf die Rechtslage in Mannheim hinzuweisen:
Das Landeswaldgesetz für Baden-Württemberg (LWaldG, §41) erlaubt ein offenes Feuer im Wald und in einem Umkreis von 100 Meter um einen Wald nur nach Genehmigung durch die Forstbehörde. Ausgenommen hiervon sind die gekennzeichneten Grillstellen. Die Rechtslage in Rheinland-Pfalz und Hessen ist identisch.
Für die beiden Mannheimer Wälder sind dies die Rotlochhütte am Wasserwerk Rheinau (gegenüber des Wildgehege-Parkplatzes) und der Karlsstern. Weitere Grillverbote können sie der Allgemeinen Polizeiverordnung für Mannheim entnehmen. Zudem ist vom 01. März bis zum 31. Oktober auch das Rauchen im Wald verboten.

Petzinger


25.06. Gemeinschaftsübung

Der Innenangriff beginnt
/Foto:Link

Zu einer Gemeinschaftsübung luden die Friedrichsfelder Feuerwehrleute am 25. Juni die Abteilungen Seckenheim und Innenstadt ein. Ziel war das leerstehende Gebäude Bischweiler Ring 1. Mit drei Löschgruppenfahrzeugen und einer Drehleiter rückten die Einsatzkräfte gegen 19 Uhr an.
Die von Steffen Engelhart als Übungsleiter organisierte Übung sah einen Brand im 1. Obergeschoss vor, insgesamt 4 Personen mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Herr Schwöbel, als Vertreter der Mannheimer Wohungsbaugesellschaft GBG, die das Gebäude freundlicherweise zur Verfügung stellte, begleitete die Übung.
Zwei dieser Personen konnten zügig über die Drehleiter und – auf der Rückseite – durch eine tragbare Leiter aus dem 2. OG in Sicherheit gebracht werden. Gleichzeitig begannen weitere Kräfte mit dem „Innenangriff“ um dem Brand Herr zu werden. Sie entdeckten dabei die zwei noch fehlenden „Personen“. Eine Übungspuppe hatte sich nicht rechtzeitig selbst retten können und lag im Rauch des Treppenhauses. Aus der Brandwohnung wurde mit einer zweiten Puppe die letzte zu rettende Person aus dem Haus geholt. Danach konnte auch zügig der Brand gelöscht und die Einsatzstelle aufgeräumt werden. So rückten die Freiwilligen bereits gegen 20 Uhr wieder in ihre Gerätehäuser ein.

Mehr Bilder in der Bilder-Galerie.

Petzinger


24.06. Ehrung für Friedrichsfelder Feuerwehrmann

Ehrenmitglied Hermann Fuchs mit Gattin, EBM Specht und den Stadträten Schäfer, Ratzel, Seitz und Weiß
/Foto:Wasserbäch
Gruppenfoto
/Foto:Wasserbäch

Beim diesjährigen Ehrungsabend der Feuerwehr Mannheim wurde Friedrichsfelds ältestem Feuerwehrkameraden Hermann Fuchs eine ganz besondere Ehrung zu Teil: Am 24. Juni 2014 wurde er, auf Antrag der Friedrichsfelder Feuerwehrabteilung und durch den Beschluss des Gemeinderats der Stadt Mannheim zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Mannheim ernannt.
Ein Großteil der Friedrichsfelder Abteilung hat ihn zu diesem Ehrungsabend begleitet und anschließend mit ihm noch im Bernhardushof gefeiert.

Am 1. Mai 1948 trat Hermann Fuchs in die Feuerwehr ein und war bis 1995, bis zum gesetzlich festgelegten Höchstalter von 65 Jahren, aktives Mitglied. Tatkräftig blieb er in der Friedrichsfelder Feuerwehr weithin: noch ein Jahr nach dem Wechsel in die Altersmannschaft war sein Fachwissen als Zimmermann bei einer Gasexplosion mit anschließendem Dachstuhlbrand in Friedrichsfeld gefragt - es war seine letzte Einsatztätigkeit. Bei den Tagen der offenen Tür in der Mülhauser Straße stand er wie selbstverständlich am Brandhaus um den jüngsten Besuchern das Löschen beizubringen und auch sonst blieb er, so lange es seine Kräfte zuließen, ein aktives Mitglied der Altersmannschaft.
1988 erhielt er das goldene Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg für seine 40jährige Dienstzeit, 1991 wurde er zum letzten Mal befördert: in den Rang eines Brandmeisters.

Petzinger


09.06. Bahndamm in Brand

Starke Rauchentwicklung auf dem Mittelstreifen
/Foto:Szkudlarek

Wegen des ungewöhnlich heißen und trockenen Pfingstwochenendes mussten die Friedrichsfelder Feuerwehrleute dieses Wochenende gleich zweimal zu Flächenbränden zur Bahnstrecke Mannheim-Heidelberg ausrücken.
Am Pfingstsamstag brannte es auf der Strecke zwischen der Unterführung zum Friedhof und dem Südbahnhof. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr und das Friedrichsfelder Tanklöschfahrzeug führten jedoch nur noch Nachlöscharbeiten durch. Der Brand war mangels brennbaren Materials von selbst ausgegangen.
Deutlich größer und arbeitsintensiver war dagegen der Brand am Abend des Pfingstmontags: auf gut 100 Meter Länge stand der "Mittelstreifen" zwischen der Personen- und der Güterbahnstrecke gegenüber des Sportplatzes in Brand. Dieser weitete sich noch weiter aus, da die Einsatzkräfte darauf warten mussten, dass die Bahn die Strecken zu ihrer Sicherheit kurzfristig sperrt. Auch ein Notfallmanager der DB AG wurde zum Einsatz hinzu gezogen. Dann konnte das Feuer aber zügig unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.

Petzinger


15.03. Übung Wohnungsbrand Bischweilerring

Löschzug auf der Anfahrt

Vor zwei Wochen erreichte unsere Abteilung eine Einladung des Löschzuges Süd der Berufsfeuerwehr: sie hätten die Möglichkeit in einem der geräumten Gebäuden des Bischweiler Rings zu üben. Selbstverständlich ergänzten wir für diese Übung die Berufsfeuerwehr mit unserem Löschfahrzeug und acht Einsatzkräften. Kurz nach 9 Uhr morgens rückte der gemeinsame Löschzug an.
Gleich zwei Brände gleichzeitig galt es im Bischweiler Ring in den Griff zu bekommen: Ein Feuer im Keller, bei dem 2 Personen vermisst sind, hielt die freiwilligen Feuerwehrleute auf Trab. Die 10 Kollegen der Rheinauer Berufsfeuerwehrwache mussten einen Zimmerbrand im 2. Obergeschoss unter Kontrolle bekommen. Auch Sie hatten es mit 2 Vermissten zu tun.
Nach 15 Minuten waren dann schon alle Personen gerettet: 3 Übungspuppen wurden auf dem gegenüber liegenden Gehweg versorgt, eine Person konnte über die Drehleiter in Sicherheit gebracht werden. Kurz darauf hieß es dann sowohl im Keller als auch im Obergeschoss "Feuer aus".
Nach dem Aufräumen und einer kurzen Nachbesprechung wurden noch gemeinsam besondere Techniken zur Türöffnung ausprobiert. Gegen 12 Uhr ging es dann für alle "nach Hause".

Petzinger


07.03. Jahreshauptversammlung

Pünktlich eröffnete Abteilungskommandant Raffael Pehrs die diesjährige Jahreshauptversammlung, zu der er eine ganze Reihe von Gästen begrüßen konnte: aus der Verwaltung den Leitenden Branddirektor Thomas Schmitt, den Leiter der Stabsstelle „Freiwillige Feuerwehr“ Hans Wasserbäch, den Stadtbrandmeister Norbert Windecker sowie seinen Stellvertreter Markus Behlau, aus der Politik MdL Wolfgang Raufelder (Grüne), die Stadträte Dr. Boris Weirauch (SPD), Volker Beisel (FPD) und Roland Weiß (ML) sowie Marion Schatz von der örtlichen Presse. Andreas Ritter, stellvertretender Abteilungskommandant fasste das vergangene Jahr in einem kurzen Bericht zusammen.
Wenig Einsätze sind hervorzuheben: 2 Unwetter haben zusammen die Hälfte aller Einsätze der Abteilung verursacht, der Brand dreier Gartenhütten an der Kammerschleuse in Mannheim hat kurzzeitig die gesamte Feuerwehr Mannheim auf Trab gehalten, bei einem Strohballenbrand nahe der SAP-Arena waren alle Friedrichsfelder Fahrzeuge im Einsatz. Die Statistik berichtet von 5 Wechseln aus der Jugend zu den Aktiven, dazu 2 Eintritte, 2 Austritte was zu einer Mannschaftsstärke von 31 Mann / Frau führt – soviel wie schon lange nicht mehr. Auch mit 8721 Arbeitsstunden übertraf man das Jahr 2012 deutlich.
Mike Daum ließ das Jahr der Jugendabteilung Revue passieren, die aufgrund der Übertritte zum Jahresende nur noch aus 2 Mitgliedern besteht. Über das Schulprojekt „Soziales Engagement“ versucht man aktiv neue Mitglieder zu gewinnen. Besonderes Highlight des vergangenen Jahres war das 40jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg, das im Europapark ein Wochenende lang gefeiert wurde.

Die Beförderten (v.l.n.r.): Thomas Schmitt, Matthias Link, Raffael Pehrs, Andreas Ritter, Jan Sauer, Felix Lang, Robert Tews, Tobias Hartwig, Sven Elsässer, Steffen Engelhart, Nobert Windecker, Dr. Boris Weirauch

Dr. Boris Weirauch überbrachte anschließend an die Berichte die Grüße und den Dank des Oberbürgermeisters sowie des gesamten Stadtrates und referiere über die im Stadtrat behandelten Feuerwehrthemen wie den Neubau der Wache Mitte, den Brandschutzbedarfsplan und die genehmigten Gelder für den Neubau in Wallstadt sowie die Mitgliedergewinnung. Wolfgang Raufelder, Roland Weiß und Volker Beisel schlossen sich den Dankesworten an und hoben jeweils noch für sie besondere Feuerwehrthemen des vergangenen, politischen Jahres hervor.
Kassenwart Roland Manojlovic konnte ein Plus in der Kasse von fast 600€ verzeichnen. Die Kassenprüfer Yvonne Szkudlarek und Kai Mötschl attestierten eine einwandfreie Kassenführen worauf die Entlastung des Kassenwartes einstimmig erfolgte. Im Schnelldurchgang konnten Tobias Hartwig und Christian Warzel als neue Mitglieder des Feuerwehrausschusses sowie Reinhold Bley, Lucas Friedrich und Jan Sauer als neue Mitglieder des Abteilungsausschusses gewählt werden. Anschließend wurden Tobias Hartwig, Felix Lang, Jan Sauer und Robert Tews zu Oberfeuerwehrmännern, Matthias Link zum Oberlöschmeister sowie Sven Elsässer und Steffen Engelhart zu Brandmeistern befördert.
Nachdem noch der Leitende Branddirektor Thomas Schmitt und der Stadtbrandmeister Norbert Windecker aus ihrer Position über die politischen Geschehnisse des vergangenen Jahres berichteten konnte Raffael Pehrs die Sitzung gegen 20:45 schließen.