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Berichte 2013

09.11. Inszenierte Massenkarambolage

Alle Einsatzkräfte bei der Arbeit

Zusammen mit den Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr Mannheim, dem Malteser Hilfsdienst, dem Roten Kreuz und der Johanniter Unfallhilfe die diesjährige Katastrophenschutzübung der Stadt Mannheim statt. Dabei wird besonders die praktische Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen trainiert.
Auf einem Parkplatz im Rheinauer Hafen stellte man daher Samstag morgens eine Massenkarambolage von 10 PKW nach: 20 Verletztendarsteller, teilweise von Helfern des Roten Kreuzes und der Johanniter erschreckend realistisch geschminkt, mussten aus den Fahrzeugen befreit werden. 10 weitere Darsteller irrten verwirrt um die Unfallstelle herum.
Um 10 Uhr kamen die ersten Einsatzkräfte – die Berufsfeuerwehr und erste Rettungswagen an die Einsatzstelle – und erkannten, dass deutlich mehr Personal notwendig war. Binnen 15 Minuten waren die freiwilligen Abteilungen, weitere Rettungsdienste und drei Notfallseelsorger vor Ort: insgesamt rund 120 Männer und Frauen.
Während die „Blauröcke“ rasch begannen die ersten Menschen aus den Autos zu befreien bauten die „Weißkittel“ Zelte zur Erstversorgung der Verletzten auf. Gerade einmal anderthalb Stunden dauerte es, bis auch das letzte Opfer aus seinem Auto heraus geholt, von den Sanitätern untersucht und ins Übungskrankenhaus auf der Rheinauer Wache transportiert war.
Dort wartete bereits das Technischer Hilfswerk mit seinem Küchenzug um „Verletzte“ und Retter gleichermaßen mit Essen und Getränken zu versorgen.

Mehr Bilder in der Bilder-Galerie.

Petzinger


20.06. / 22.06. Arbeitsreiche Woche

Rettungskräfte in Bereitschaft

Nach einem ruhig verlaufenen ersten Halbjahr hatten die Friedrichsfelder Feuerwehrleute vergangene Woche einiges zu tun.
Donnerstag abend hatten offenbar zwei Gewitterfronten ein Treffen über Mannheim verabredet. Kurz vor 22 Uhr wurden daher vorsorglich alle freiwilligen Abteilungen Mannheims in die Feuerwehrhäuser alarmiert. Eine viertel Stunde später rollten dann die Fahrzeuge. Glücklicherweise hielten sich die Einsatzstellen aber in Grenzen. Vier Bäume, die auf Fahrbahnen gefallen sind, galt es für die Friedrichsfelder Kameraden zu entfernen, die Unterfühung der Platanenstraße wurde vom stehenden Wasser freigepumpt.

Beim Großbrand in Ludwigshafen am Samstag rückte eine Gruppe aus Friedrichsfeld mit ihrem Löschfahrzeug auf die Wache Süd in Rheinau aus. Da die Berufsfeuerwehr bereits im Einsatz war sicherten Freiwillige aus Friedrichsfeld und Wallstadt den Stadtschutz für den Mannheimer Süden. Zu einem Einsatz kam es jedoch nicht.
Das Rettungszentrum wurde währenddessen zum Stützpunkt verschiedener Schnelleinsatzgruppen des Rettungsdienstes, die wegen des Großbrandes vorsorglich alarmiert wurden.

Petzinger


18.05. 7 neue Mitglieder

Gleich fünf Mitglieder der Friedrichsfelder Jugendfeuerwehr haben den Grundlehrgang der Freiwilligen Feuerwehren bestanden und damit den Sprung in die aktive Mannschaft geschafft. Zusammen mit 2 "Quereinsteigern" verstärken nun sechs frischgebackene Truppmänner und eine Truppfrau die Friedrichsfelder Wehr. Die Abteilung wächst damit schlagartig auf 31 aktive Mitglieder an, allerdings müssen einige noch etwas bis zu ihrem ersten Einsaz warten: das Feuerwehrgesetz erlaubt den ersten Einsatz erst mit der Volljährigkeit - die Ausbildung aber schon mit 17.
Gleichzeitig schrumpft unsere Jugendgruppe um 5 Mitglieder. Neue Jugendfeuerwehrmänner und -frauen sind daher gesucht: Ab dem 12. Lebensjahr kann man bei uns mitmachen. Reinschnuppern ist grundsätzlich kein Problem: die jeweils nächste Übung unserer Jugendfeuerwehr findet sich auf der Startseite (mehr Termine im Übungsplan).

Petzinger


20.04. SPD auf "Tour de Feuerwehr"

SPD Vertreter informieren sich vor Ort /Foto:Link

Von der SPD durfte die Feuerwehr Friedrichsfeld MdB Stefan Rebmann, MdL Helen Heberer und den Sicherheitspolitischen Sprecher der Fraktion in Mannheim Dr. Boris Weirauch berügßen. Die Politiker wollten sich direkt vor Ort über die Feuerwehr Mannheim informieren und starteten daher eine erste Besuchstour während der auf dem Lindenhof die Wache Mitte mit der Berufsfeuwehr und anschließend das Rettungszentrum Friedrichsfeld als reine Wache der Freiwilligen Feuerwehr besucht wurden. Ihnen wurden kurz alle acht Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim vorgestellt um sich dann etwas spezieller mit Friedrichsfeld zu beschäftigen. In privaten Gesprächen vertieften die Politiker mit den anwesenden Ehrenamtlichen Themen wie Ausbildung und Aufgaben aber auch Probleme, die es innerhalb der Feuerwehr oder mit der Verwaltung gibt. Beschlossen wurde der Nachmittag mit einer Führung durch das Rettungszentrum. In der Fahrzeughalle verabschiedeten sich dann die Volksvertreter ins Wochenende.

Petzinger


13.04. „Einsatz“ in der Scheune

"Unglücksort" Vogesenstraße /Foto:Link
Der erste Trupp beim Betreten der Scheune /Foto:Link

Zu einer Einsatzübung rückte die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfeld diesmal mitten in den Ortskern an. Als „Unglücksort“ war die Scheune der Familie Ries in der Vogesenstraße von Übungsleiter Kai Mötschl präpariert worden. Der darin abgestellte Traktor – so die Übungssituation – ist in Brand geraten. Eine Nebelmaschine sorgte für die Realitätsnähe.

„Scheunenbrand“ - mehr bekamen die Kameraden, die im Rettungszentrum auf ihre Alarmierung warteten, zuerst auch nicht mitgeteilt. Erst als sie in der Vogesenstraße ankamen, erfuhren sie, dass noch 2 Erntehelfer vermisst werden und wohl irgendwo in der Halle sind. Rasch wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und der erste Trupp konnte die Halle betreten um die vermissten Menschen zu finden und den Brand zu löschen. Ein zweiter Trupp folgte kurz darauf zur Unterstützung des Ersten. Währenddessen wurde außerhalb der Scheune ein Motorlüfter in Betrieb genommen um in der Scheune für bessere Sicht zu sorgen. So konnte man schnell die beiden „Erntehelfer“, dargestellt von zwei Schülerinnen, retten und bald darauf auch „Feuer aus“ melden.

Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfeld bedankt sich herzlich bei Familie Ries für ihre Unterstützung. So erhalten die Feuerwehrleute die Möglichkeit auch in (mehr oder weniger) unbekannten Räumlichkeiten zu trainieren.

Mehr Bilder in der Bilder-Galerie.

Petzinger


09.03. Übung mit „fremden“ Fahrzeugen

Die geliehenen Fahrzeuge: vorne das Löschfahrzeug der Ausbildungswache, dahinter das Seckenheimer Löschfahrzeug

Noch bei der Jahreshauptversammlung sprach man das Problem fehlender Fahrzeuge an. Beinahe hätte sich die Friedrichsfelder Wehr dieses Wochenende deswegen abmelden können: Das Löschfahrzeug stand bereits seit Wochenbeginn in der Werkstatt - erst auf Wache Nord in der feuerwehreigenen KFZ-Werkstatt, dann - wegen eines Bremsenschadens - beim Hersteller. Für eine Sicherheitswache wurde zudem auch das Tanklöschfahrzeug am Wochenende von der Berufsfeuerwehr abgezogen. Damit wäre der Friedrichsfelder Wehr nur ihr Pritschenwagen geblieben.
Auch über der samstäglichen Einsatzübung, die gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr durchgeführt werden sollte, stand ein Fragezeichen das nur mit „Fremdfahrzeugen“ entfernt werden konnte. Die Friedrichsfelder Kameraden bedanken sich daher besonders bei der Abteilung Seckenheim, die ihnen für die Übung eines ihrer Löschfahrzeuge ausgeliehen haben. Zudem wurde ein Reservelöschfahrzeug, das zum Friedrichsfelder Fahrzeug fast baugleich ist, von der Ausbildungwache in Rheinau für das Wochenende nach Friedrichsfeld verlegt.
Nur so konnte die geplante Gemeinschaftsübung der Jugend und der Aktiven, ein Flächenbrand hinter der Schulsporthalle, stattfinden. Und auch die Einsatzbereitschaft für das Wochenende - bis Sonntag abend - war gesichert. Dann musste das Reservefahrzeug der Ausbildung zurück während das Tanklöschfahrzeug erst am Montag wieder im Saarburger Ring stand.

Petzinger


01.03. Jahreshauptversammlung 2013

Karlheinz Gremm (Mitte) mit den Geehrten: v.l.n.r.: Raffael Pehrs, Andreas Wolf, Karlheinz Gremm, Andreas Ritter, Markus Behlau /Foto:Schatz

Mit einer ruhigen und kurzen Jahreshauptversammlung blickten die Friedrichsfelder Wehrleute auf das vergangene Jahr 2012 zurück. Nachdem Abteilungskommandant Raffael Pehrs die anwesenden Kameraden, die politischen Gäste Wolfgang Raufelder (Grüne) und Volker Beisel (FDP) sowie Marion Schatz für die Presse begrüßt hatte gaben Pressesprecher Jochen Petzinger den Bericht der Aktiven und Jugendfeuerwehrmann Mike Daum den Jugendbericht ab.
7337 Stunden ehrenamtlichen Dienst leisteten die 26 aktiven Kameraden und 2 Kameradinnen. Besonders hervor hob Jochen Petzinger die Zahl der Einsätze – 2012 rückte man so selten wie seit 2004 nicht mehr ab. 12 Alarmierungen waren zu verzeichnen, davon waren sieben Fehlalarmierungen, es gar keinen Einsatz. Positiv war eine deutliche Zunahme der Übungsteilnahme. Auch stark zugenommen hat die Zahl der Sicherheitswachen – vor allem im Rosengarten, im Nationaltheather, auf dem Maimarkt und in der SAP-Arena stellt man regelmäßig bei Veranstaltungen den Brandschutz sicher.
Beim kurzen chronologischen Rückblick wurden die Einsätze beim Roten Kreuz am alten Gerätehaus, die Turbienenexplosion im Großkraftwerk und ein Brand bei einem Kabelhersteller in Neckarau erwähnenswert. Besondere Bedeutung – im Bericht der Aktiven und der Jugend – erhielt die 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr, die gemeinsam mit der THW- und Johanniter-Jugend durchgeführt wurde. Vom Rettungszentrum als Stützpunkt wurden Übungseinsätze im gesamten Stadtgebiet für die Jugendlichen simuliert.
Christian Warzel berichtete anschließend über den Sachstand des Neubaus. Einige Baumängel müssen vom Hauseigentümer GBG noch beseitigt werden, eine Frist hierfür ist gerade erst verstrichen.
Roland Manojlovic musste im Kassenbericht ein Minus vermelden, dass jedoch durch die bisherigen Rücklagen gedeckt ist. Die Kassenprüfer Tobias Hartwig und Felix Lang fanden die Kassen fehlerfrei vor und empfahlen die Entlastung des Kassiers. Diese geschah einstimmig. Als neue Kassenprüfer wurden Tobias Hartwig und Yvonne Szkudlarek bestimmt. Anschließend übernahm der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Mannheim Karlheinz Gremm das Wort und überreichte Nachträglich die Entlassungsurkunden für Markus Behlau und Raffael Pehrs als Abteilungskommandant und Stellvertreter. Anschließend erhielt das neue Führungsduo Raffael Pehrs als Kommandant und Andreas Ritter als Stellvertreter Ihre Ernennungsurkunden. Auch eine Beförderung wurde vorgenommen: Andreas Wolf ist nun Löschmeister.
Danach richteten der Stadtbrandmeister Norbert Windecker sowie die anwesenden Politiker ihre Grußworte an die Mannschaft und dankten ihnen für ihre Tätigkeit im vergangenen Jahr.
Unter Verschiedenes diskutierte man kurz den aktuellen Fahrzeugbestand der FF Friedrichsfeld, da es mit drei Fahrzeugen und insgesamt 18 Sitzplätzen darauf bereits jetzt „eng“ wird und dieses Jahr zudem sieben neue Kameraden ihre Grundausbildung absolvieren werden. Norbert Windecker und Karlheinz Gremm berichteten, dass mit dem neuen Fahrzeugkonzept ein weiteres Löschfahrzeug für Friedrichsfeld vorgesehen ist, eine Zeitplanung dafür steht aber nicht.
Nach anderthalb Stunden konnte Raffael Pehrs die Sitzung schließen.

Petzinger


10.02. Brennende Gartenhütten verursachen einen Großeinsatz

Ausgesprochen ruhig war es zuletzt für die Freiwilligen Feuerwehrleute in Friedrichsfeld. Am Sonntag den 10. Februar wurde die fünfmonatige Ruhezeit beendet. Nach einer Explosion in einer Gartenhütte "An der Kammerschleuse" auf der Friesenheimer Insel forderte die Leitstelle zunächst nur das Tanklöschfahrzeug gegen 17 Uhr an. Eine Wasserversorgung mit Hydranten existiert in der dortigen Kleingartenanlage nicht. Mehrere Tanklöschfahrzeuge sollten abwechselnd die Einsatzstelle mit Wasser versorgen.
Es stellte sich dann aber heraus, dass gleich 3 Gartenhütten nach der Explosion brannten und sich die Löscharbeiten durch die Trümmer zudem als sehr schwierig herausstellten. Das zweite Friedrichsfelder Einsatzfahrzeug wurde daher ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen. Nachdem die Wasserversorgung funktionierte war das Feuer - zusammen mit der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Wehren Feudenheim, Innenstadt, Rheinau und Nord - zwar rasch unter Kontrolle, es dauerte aber bis gegen 21 Uhr um auch die letzten Glutnester unter den Gebäudetrümmern zu löschen.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind unbekannt.

Petzinger


01.01. / 06.01. Ruhiger Jahreswechsel

Der gemeinsame Stand von Feuerwehr und THW

Auch von 2012 nach 2013 war die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfeld im Rettungszentrum einsatzbereit. Dieses Jahr konnte man jedoch "durchfeiern". Während die Abteilungen in der Mitte und im Norden Mannheims unterwegs waren blieb es im Süden absolut ruhig. Die Kameraden konnten so ab Mitternacht vom Dach des Rettungszentrum einen wundervollen Rundblick über die Metropolregion genießen.

Aktiver war man dann am 6. Januar beim traditionellen Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters im Kongresszentrum Rosengarten. Seit an Seit mit dem Technischen Hilfswerk und benachbart zur Deutschen Lebens-Rettungs-Gemeinschaft und dem Malteser Hilfsdienst präsentierte man sich und sein ehrenamtliches Engagement im Bereich Soziales. Der Stand wurde - ebenfalls schon traditionell - durch die Abteilungen Friedrichsfeld, Innenstadt, Neckarau und Wallstadt organisiert.

Petzinger