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Berichte 2004

16.11. 100 -jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr

Im Jahre 2005 feiert die Freiwillige Feuerwehr Mannheim Abteilung Friedrichsfeld ihr 100 - jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass sucht die Abteilung schon heute nach Zeitzeugen, Fotos, Zeitungsberichte etc. aus längst vergangenen Tagen. Daher ruft die Friedrichsfelder Feuerwehr alle Leser, welchen solche Dokumente vorliegen, auf, sich telefonisch bei Thorsten Gärtner unter 0621/4815643 zu melden.

31.08. Feuerwehr mit Kanus unterwegs

Der Jahresausflug der Friedrichsfelder Feuerwehr führte dieses Jahr zum Paddelclub Wißmar an der Lahn. Dort hieß es für ein Wochenende lang paddeln, was das Zeug hält. Vergangenen Samstag versammelte sich die Abteilung in aller Früh` an ihrem Friedrichsfelder Feuerwehrhaus um letzte Vorbereitungen für den lange geplanten Wochenendausflug zu treffen. Mit zwei Feuerwehrautos, vier Kanus und jeder Menge gutgelaunter Kameraden ging es wenig später auf die Autobahn in Richtung Wißmar. Auf dem Campingplatz des Paddelclubs angekommen, haben es sich die Feuerwehrleute zunächst mit zwei geräumigen Zelten und ausreichend Verpflegung gemütlich gemacht. Nachdem der Aufbau beendet war und ein kleiner Mittagssnack seinen Weg in die Bäuche der Ausflügler gefunden hatte, hielt der olympischen Geist Einzug in die Gruppe. Mit hochgesteckten Zielen ging es an die Anlegestelle. So stand nach einem kleinen Crashkurs in Sachen Kanupaddeln am ersten Ausflugstag gleich die Königsdisziplin an: 22 Kilometer in 3-er Kanus durch das meist ruhige Gewässer der Lahn. Hierbei galt es vor allem, Stauwehren zu überwinden, Angler mit angemessenem Abstand zum Ufer zu passieren, Gegenverkehr rechtzeitig auszuweichen und, um einigermaßen trocken zu bleiben, das eigene Gleichgewicht zu halten. Völlig erschöpft, jedoch nicht minder Stolz ob der beachtlichen Leistung legten die Hobbykanuten erst in den Abendstunden an dem Steg ihres Nachtquartiers an. Bei Steak und Bratwurst fand man nun Gelegenheit, über die richtigen Paddeltechniken zu fachsimpeln. Hier konnte besonders die Altherrenmannschaft auf ihren reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Während am ersten Tag bei schlechtem Wetter vor allem die Ausdauer der Teilnehmer geprüft wurde, kam es am zweiten Ausflugstag bei herrlichem Sonnenschein auf die Geschicklichkeit der Kanuten an. So sollten die Feuerwehrleute auf der zu bewältigenden sieben Kilometer langen Strecke gleich auf drei Wasserrutschen treffen. Aber auch diese Hindernisse konnten mit ein bisschen Mut ohne zu kentern bewältigt werden. Ein wenig durchnässt und mit der Gewissheit, bestehende olympische Rekorde nicht ernsthaft gefährdet zu haben, machte sich die Truppe am späten Sonntag Nachmittag auf den Rückweg nach Friedrichsfeld. Schließlich stand am Abend die Abschlussfeier, natürlich beim Griechen, an.

02.08 Friedrichsfelder Feuerwehr übt Waldbrandbekämpfung

120 Mannheimer Feuerwehrleute proben den Ernstfall im Käfertaler Wald

Mehr als 30 Feuerwehrfahrzeuge säumten am vergangenen Samstag, auf Ihren Einsatzbefehl wartend, die Lampertheimer Straße. Die Mannheimer Berufsfeuerwehr sowie Feuerwehrleute sämtlicher Mannheimer Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr, darunter auch die Friedrichsfelder Floriansjünger, waren zur Bekämpfung der imaginären Flammen angerückt. Laut Übungsplan sollte ein Beobachtungsposten der Forstverwaltung auf dem Hochhaus Hessische Strasse Rauchsäulen an gleich zwei Stellen im Käfertaler Wald melden. Zum einen wurde eine Schonung in der Neuen Poststaße, zum anderen eine Forstkultur zwischen Kastanien- und Ahornallee als Übungsterrain ausgewählt. Während einige Kräfte mit dem Aufbau der Wasserversorgung beschäftigt waren, wurden zwei Fahrzeuge der Friedrichsfelder zusammen mit weiteren Blauröcken zur Brandbekämpfung in die Ahornallee befohlen. Dort angekommen, gingen sie mit vier C-Rohren gegen die vermeintlich drohende Gefahr vor. Für die Dauer von mehr als zwei Stunden bewässerten Sie die dort befindlichen Jungbäume. Um eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten wurden ca. 5 Kilometer Schlauch durch den Wald verlegt. Darüber hinaus wurde ein mit drei Tanks zu je 1000 Liter bestücktes Fahrzeug für Pendelfahrten eingesetzt. Neben Löscharbeiten galt es auch, mit Hilfe von Kettensägen eine Schneiße zu schlagen, um einen möglichen Flammenüberschlag zu verhindern. Als Übungsobjekt hierfür wurde ein zugewachsener Betriebsweg gewählt. Erst gegen Nachmittag fand die Großübung ihr Ende. Zur Versorgung der teilnehmenden Feuerwehrleute rückte das Technische Hilfswerk mit ihrer Feldküche an. Während der am Karlstern stattfindenden Nachbesprechung zog der stellvertretende Chef der Mannheimer Feuerwehr, Karlheinz Gremm eine weitgehend positive Bilanz. An kleineren Mängeln, wie das völlig veraltete Funksystem oder die unzureichende Ortskenntnis, wird gearbeitet. Die Friedrichsfelder nahmen mit zwei Fahrzeugen sowie 10 Mann Besatzung an der Großübung in dem an der nördlichen Stadtgrenze gelegenen Waldstück teil.

11.02. Feuerwehr hält Einsatzwelle stand

Arbeitsreicher Jahresbeginn für Friedrichsfelder Brandbekämpfer

In ersten Wochen des neuen Jahres wurde die Friedrichsfelder Feuerwehr von einer wahren Einsatzwelle überrascht.
So wurde die heimische Wehr bereits im Januar zu einem Großfeuer in Mannheims Stadtteil Käfertal gerufen, wo eine Lagerhalle der SCA Hygiene Products komplett den Flammen zum Opfer fiel. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, ging das Feuer von Vorprodukten zu "Ze-wa"-Tüchern aus, welche in dem betroffenen Gebäude in großen Mengen gelagert wurden. Neben Feuerwehrleuten der Mannheimer Berufsfeuerwehr, verschiedenen Werksfeuerwehren, Freiwilligen Wehren aus Lampertheim und Mannheim kamen auch acht Friedrichsfelder Feu-erwehrleute mit einem Löschfahrzeug zum Einsatz. Zur Gewährleistung des präventiven Brand-schutzes vor Ort blieben weitere drei Feuerwehrleute mit 2 Fahrzeugen einsatzbereit im Feu-erwehrhaus in der Mühlhauser Straße. Wie Verantwortliche der Firma SCA bei einem Helfer-empfang Anfang dieser Woche resümieren konnten, beläuft sich der Sachschaden auf etwa 15 Mio. Euro. Personenschäden waren glücklicherweise nicht zu beklagen.
Am vergangenen Wochenende leisteten die Friedrichsfelder Freiwilligen ihren ersten Rufbe-reitschaftsdienst im neuen Jahr. Im Zuge dieser Bereitschaft kam es zum zweiten diesjährigen Großeinsatz. Am Samstagmorgen gegen 4 Uhr erfolgte die Alarmierung der Bereitschaftsgrup-pe. Aufgrund eines Brandes auf dem Betriebsgelände der Eichbaum Brauerei wurden nahezu sämtliche in Mannheim verfügbaren Feuerwehreinsatzkräfte nach Wohlgelegen befohlen. Durch einen technischen Defekt in einem im rückwärtigen Anbau des Brauhauses befindlichen Schaltschrankes fiel der genannte Anbau teilweise, angrenzende Gebäude der Hauptverwal-tung und das Dosenlager den Flammen zum Opfer. Der Schaden geht in die Millionenhöhe. Im Zuge der Brandbekämpfung kamen rund 120 Mann mit über 40 Fahrzeugen zum Einsatz. Die Friedrichsfelder Blauröcke waren mit acht Mann sowie zwei Fahrzeugen vor Ort. Ihre Aufgabe bestand hauptsächlich darin, mit schweren Atemschutzgeräten den Flammen im Innern des Brauhausanbaus Herr zu werden.
Währenddessen musste auch die Jugendgruppe ran. Als in der Vormittagszeit das letzte in Friedrichsfeld verbliebene Feuerwehrfahrzeug dazu genutzt werden sollte, Mitglieder der hei-mischen Jugendfeuerwehr zu einer Veranstaltung in die Mannheimer City zu chauffieren, er-hielt der Jugendgruppenleiter sehr zur Freude seiner jugendlichen Mannschaft einen Einsatz-befehl. Ihr aller erster Einsatz sollte die Abteilungsjüngsten nach Neckarau führen, wo durch Sturmeinwirkung ein Altkleidercontainer auf die Straße geschleudert wurde. Mit Hilfe von zwei erwachsenen, ursprünglich als Aufsichtspersonal mitgeeilten Feuerwehrleuten, konnte die Straße in kurzer Zeit wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Verletzte gab es an beiden Einsatzstellen nicht zu beklagen. Ein Feuer auf dem Gelände des Schokoladenherstellers Schokinag führte am Samstagnachmit-tag zu einer weiteren Alarmierung der Bereitschaftsgruppe.
Wegen sturmartigen Windbewegungen fand man sich am Sonntagnachmittag ein weiteres Mal in Friedrichsfelder Feuerwehrhaus ein. Da sich die Sturmschäden jedoch glücklicherweise in Grenzen hielten, mussten die heimischen Floriansjünger keine Einsatzstellen ansteuern.

06.01. Ereignisreiche Sylvesternacht für die Feuerwehr

Heimische Feuerwehrleute trotz Materialermüdung hoch motiviert

Im gesamten Stadtgebiet kam es in der Sylvesternacht zu zahlreichen Einsätzen der Mannheimer Feuerwehr, zu welchen auch die Friedrichsfelder gerufen wurden.

Von einer arbeitsreichen Nacht ausgehend, hatten sich die heimischen Feuerwehrleute in ihrem Feuerwehrhaus bereits am Sylvesterabend eingefunden. Kurz nach Mitternacht erging ein Einsatzbefehl, der sie zu einem Balkonbrand in Neckarau führen sollte. Die Hausbewohner hatten die Flammen bei Eintreffen der Kräfte bereits unter Kontrolle gebracht, sodass die Friedrichsfelder lediglich Nachlöscharbeiten vorzunehmen hatten. Sich bereits auf dem Rückweg befindend, erreichte die Floriansjünger der nächste Einsatzbefehl. Es galt, einem PKW-Brand in Hochstätt Herr zu werden. Neun Friedrichsfelder Feuerwehrleute kamen in dieser turbulenten Nacht zu ihrem ersten Einsatz im neuen Jahr. Da das bereits in die Jahre gekommene heimische Tanklöschfahrzeug aufgrund eines technischen Defekts seinen Dienst in der Neujahrsnacht versagte, konnten die Friedrichsfelder lediglich mit einem Löschfahrzeug verspätet abrücken.